Loslassen beginnt im Körper

Viele Menschen versuchen, „im Kopf loszulassen“. Gedanken sortieren, analysieren, erklären – und doch dreht sich innerlich oft alles weiter.
Das liegt daran, dass echtes Loslassen nicht im Kopf beginnt, sondern im Körper.
Der Körper hält fest, bevor wir es merken:
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verspannte Schultern
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ein enger Bauch
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flacher Atem
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ein Druck im Brustkorb
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ruhelose Gedanken
All das sind Zeichen, dass das Nervensystem noch im „Festhalten-Modus“ ist.
Loslassen ist kein aktiver Vorgang, kein „Ich muss das jetzt schaffen“.
Loslassen geschieht, wenn der Körper sich sicher fühlt.
In der Craniosacraltherapie unterstütze ich genau diesen Prozess.
Durch sanfte Impulse, ruhige Berührung und das Herstellen eines sicheren inneren Raumes kann der Körper von selbst beginnen, loszulassen – alte Anspannung, emotionale Muster, Stress, innere Enge.
Loslassen bedeutet nicht, etwas zu verdrängen oder zu vergessen.
Loslassen bedeutet, nicht mehr gegen sich selbst anzuspannen.
✨ Mini-Übung: Den Druck ausatmen
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Lege eine Hand auf deinen Bauch.
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Atme bewusst langsam ein – durch die Nase.
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Atme doppelt so lang wieder aus.
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Stell dir beim Ausatmen vor, wie Spannung nach unten abfließt.
Nach 6 Atemzügen spürt der Körper meist schon eine kleine Erleichterung.
💬 Fazit: Loslassen ist ein körperlicher Prozess – kein mentaler Druck.
