Dein Nacken spricht mit dir

- Viele Menschen merken erst spät, dass sie Anspannung im Nacken tragen. Doch der Körper kommuniziert oft viel früher – nur in einer Sprache, die wir meist nicht bewusst hören:
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ein Ziehen zwischen Schulter und Hals
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ein leichtes Druckgefühl
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der Impuls, ständig die Schultern hochzuziehen
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ein Gedanke wie: „Ich muss durchhalten“
Der Nacken ist nicht nur ein Muskelbereich – er ist ein sensibler Übergang zwischen Kopf und Körper, Denken und Fühlen. Er reagiert schnell auf Belastung, Erwartungen, Verantwortung oder unausgesprochene Sorgen.
✨ Mini-Check-in für deinen Nacken
Lege eine Hand an den seitlichen Nacken.
Atme langsam ein … und beim Ausatmen lass die Schultern weicher werden.
Frage dich:
„Was trage ich gerade, das mein Körper spürt?“
Manchmal reicht schon dieser Moment, um zu merken, was eigentlich los ist.
Und wie passt Craniosacral dazu?
In der Craniosacraltherapie zeigt mir der Nacken oft sehr deutlich, wie es einem Menschen wirklich geht.
Nicht über Worte, sondern über Spannungsmuster, Atemfluss und kleine Reaktionen im Gewebe.
Sanfte Berührung im Bereich von Kopf, Nacken und Schultergürtel kann:
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das Nervensystem beruhigen
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Druck aus der Muskulatur nehmen
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die Atmung befreien
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dem Körper wieder ein Gefühl von Sicherheit geben
Oft berichten Menschen danach:
„Es fühlt sich an, als würde mein Kopf wieder leichter sitzen.“
Der Nacken ist ein Botschafter.
Wenn wir auf ihn hören, hören wir auf uns selbst.
💬 Fazit: Dein Körper spricht – und manchmal beginnt die Antwort am Nacken.
