đź‘¶Keiner ist zu klein fĂĽr Cranio

Wenn wir an Craniosacraltherapie denken, stellen wir uns vielleicht zuerst einen Erwachsenen vor, der ruhig auf einer Behandlungsliege liegt.

Aber Cranio kann auch eine wunderbar sanfte Begleitung für Babys, Kleinkinder und grössere Kinder sein.

Denn gerade die Kleinsten haben manchmal schon einiges erlebt.

Schon die Geburt ist ein grosses Ereignis

Eine Geburt ist für Mutter und Kind ein intensiver körperlicher Prozess. Ganz unabhängig davon, ob sie spontan, sehr schnell, langwierig, mit Hilfsmitteln oder per Kaiserschnitt stattgefunden hat.

Danach beginnt für ein Baby eine völlig neue Welt: Licht, Geräusche, Berührung, Nahrung, Verdauung, Schlaf-Wach-Rhythmus und unzählige neue Reize.

Craniosacraltherapie kann in dieser Zeit eine sanfte, körperorientierte Begleitung sein. Dabei geht es nicht darum, etwas am Baby „zurechtzurücken“. Mit sehr feinen Berührungen und viel Zeit orientiert sich die Behandlung daran, was das Kind gerade zulässt und braucht.

Und später?

Auch Kleinkinder und grössere Kinder erleben ständig Veränderungen.

Kita oder Spielgruppe. Kindergarten. Schule. WachstumsschĂĽbe. Neue Situationen. Viele Reize. Aufregende Erlebnisse. Phasen, in denen zur Ruhe kommen vielleicht schwieriger ist.

Auch körperliche Anspannung oder Zeiten, in denen einfach sehr viel los ist, können Gründe sein, weshalb Eltern Cranio als ergänzende Begleitung für ihr Kind wählen.

Dabei steht für mich nicht nur ein bestimmtes „Problem“ im Mittelpunkt.

Ich möchte das Kind als Ganzes wahrnehmen.

Ein Kind muss bei mir nicht stillliegen đź’›

Das ist mir besonders wichtig.

Ein Kleinkind muss nicht 30 Minuten ruhig auf meiner Liege liegen, damit eine Cranio-Behandlung „funktioniert“.

Wir dürfen schauen, was möglich ist.

Vielleicht findet die Behandlung auf der Liege statt. Vielleicht bei Mama oder Papa. Vielleicht braucht es zwischendurch Bewegung, eine Pause oder erst einmal Zeit, um mich und den Raum kennenzulernen.

Das Kind gibt das Tempo vor.

Und wenn bereits der Weg in die Praxis für das Kind oder die Familie viel Stress bedeuten würde, kann nach Absprache auch ein Hausbesuch möglich sein.

Keiner ist zu klein fĂĽr achtsame Begleitung

Genau das liebe ich an der Arbeit mit Kindern:

Es braucht nicht viele Worte.

Es braucht Zeit, Aufmerksamkeit, sehr feine Berührung – und vor allem die Bereitschaft, dem Kind zuzuhören, auch wenn es noch gar nicht sprechen kann.

Denn keiner ist zu klein, um Cranio zu geniessen. đź’›

Published On: 9. Oktober 2026

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